| Allgemein: Gesamtvorstand berät über Hallennutzungsgebühren |
| Mittwoch, den 16. Juni 2010 um 04:12 Uhr |
|
Bei den Handballern z. B. geht man derzeit von fast 50 € je Mitglied/Jahr aus, da diese trainingsintensive Sportart in kleinen Gruppen und in drei Hallenteilen durchgeführt wird. Diese nicht hinzunehmende Entwicklung würde zu einer mindestens 100-prozentigen Erhöhung der Abteilungsbeiträge, nicht nur beim Handball, in der TuRa führen, so Vorsitzender Bernd Kürpick. Er gehe davon aus, dass ein derartiger Einschnitt zum massiven Mitgliederrückgang, insb. im passiven Bereich, führen werde und weist darauf hin, dass insb. sozial schwache Familien zukünftig nicht mehr in der Lage sein werden, die Vereinsbeiträge zu entrichten. Der Sportverein selber sei aber auch organisatorisch nicht in der Lage, zum Beispiel durch sozialverträgliche Beitragsmodelle gegenzusteuern, zumal derartige Komponenten bereits im Kinder- und Jugendbeitrag eingebaut seien und ein zusätzlicher administrativer Aufwand z. B. durch Prüfung des Familieneinkommens nicht ohne weitere, interne Zusatzkosten umsetzbar sei. Bernd Kürpick appelliert an die politischen Verantwortungsträger, moderatere Lösungen anzustreben, der Verein möchte sich seiner Verantwortung jedoch nicht entziehen und verweist in diesem Zusammenhang auf die Aktivitäten des Stadtsportverbandes, der die Federführung bei den Gesprächen mit dem Bürgermeister und den Fraktionen übernommen hat. Die TuRa geht derzeit von Zusatzkosten in Höhe von fast 60.000 € pro Jahr aus. Die Sitzung des Gesamtvorstandes beginnt um 19.00 Uhr im TuRa-Vereinshaus, Am Mühlenteich 12. |














